Termine / Wartezeiten

Sprechstunde

Einige Untersuchungen sind sehr zeitaufwendig. Wir wollen uns außerdem für jeden Patienten genügend Zeit nehmen können, um die Ergebnisse der Untersuchungen in Ruhe besprechen zu können.

Dies geht natürlich nur, wenn feste Untersuchungstermin eingehalten werden oder wenn Termine, die Sie nicht einhalten können rechtzeitig, d.h. mind. 1-2 Tage vorher, abgesagt werden.

Wir bitten Sie deshalb, grundsätzlich entsprechend Ihrer Terminvereinbarung in die Praxis zu kommen.

Wenn es einmal „brennt“ und Ihr Hausarzt Ihnen nicht weiterhelfen kann, sagen Sie uns bitte Bescheid, damit wir uns darauf einrichten können. In den meisten Fällen werden wir eine für beide Seiten befriedigende Lösung finden.

Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass auch ein Arzt berechtigt ist Patienten abzuweisen. Bitte lesen Sie dazu die folgenden Veröffentlichungen.

Quelle: Arzt & Wirtschaft ifap@PRAXIS 08/2006

Quelle: Januar 2007

Dringliche Termine

Die ambulante Patientenversorgung sieht derzeit nur einen Lungenfacharzt für den gesamten Landkreis Neumarkt vor. Aus diesem Grund werden Ihnen Wartezeiten von mehreren Wochen bis zu 3 Monaten zugemutet.

Unsere Mitarbeiterinnen versuchen dabei, bereits am Telefon die Dringlichkeit zu bewerten und entsprechend den Termin zu vergeben.

Bei akuten Beschwerden wie Schmerzen im Brustkorb, hohem Fieber oder Verdacht auf eine Lungenentzündung hat Ihr Hausarzt die Möglichkeit, Sie zu einer Röntgenaufnahme zu überweisen, um eine lebensgefährdende Erkrankung auszuschließen. Hierbei wird ein kurzer Befund Ihrem überweisenden Arzt zugefaxt, der dann die weitere Behandlung übernehmen kann.

Bei solchen Terminen handelt es sich jedoch ausschließlich um kurze, notfallmäßige Termine, bei denen nicht in jedem Fall eine Besprechung mit dem Arzt eingeplant ist.

Für eine umfassende Abklärung Ihrer Erkrankung gedulden Sie sich daher wenn möglich bis zu dem für Sie reservierten Termin.

Wartezeiten in der Praxis

Wartezeiten entstehen vor allem durch unzureichend vorbereitete Patienten oder auch durch Patienten, die zu spät zu Ihren Terminen erscheinen, was sich natürlich auf die Folgetermine auswirkt. Bitte beschaffen Sie deshalb die für uns notwendigen Unterlagen unter Mitwirkung Ihres Hausarztes. Um diese Arbeit zu erleichtern, haben wir unter dem Punkt „Gut vorbereitet zum Arzt“ die notwendigen Unterlagen für Sie aufgelistet und vorbereitete Patientenfragebögen für Neupatienten ausgearbeitet, die Sie sich ausdrucken und schon zu Hause ausfüllen können.

Natürlich sind wir stets bemüht, die Wartezeiten unter 15 min. und keinesfalls länger als 30 min. werden zu lassen. Sollte es einmal darüber hinausgehen, bitten wir Sie an der Anmeldung nachzufragen.

Der durchschnittliche Zeitbedarf für eine umfassende Diagnostik bei einem für uns „neuen“ Patienten bedarf etwas 1,5 – 2,0 Stunden. Das erscheint im ersten Moment viel, jedoch sind wir dann auch in der Lage, eine abschließende Beurteilung zu erstellen und ggf. eine Therapie einzuleiten.

Wir glauben, dass es Ihre Zustimmung findet, sich nur einmalig und dafür etwas länger bei uns aufzuhalten als mehrfach zu Untersuchungen einbestellt zu werden bis wir zu einem Ergebnis kommen.

Um diese organisatorische Arbeit gut abwickeln zu können, sind wir jedoch stark auf Ihre sowie auf die Mithilfe Ihres überweisenden Arztes und Hausarztes angewiesen – doch dazu später an anderer Stelle.

Mitunter werden Patienten, die erst nach Ihnen gekommen sind, vor Ihnen aufgerufen. Dies sind dann in der Regel Patienten, die zu einer speziellen Untersuchung oder Spritze einbestellt wurden oder die wir nochmals weggeschickt haben und die nun noch zu einer Schlussbesprechung kommen.

Telefonate

Wenn Ihr Gespräch mit einem Arzt schon einmal dauernd vom Telefon unterbrochen wurde, dann wissen Sie, wie störend das ist. Haben Sie bitte deshalb Verständnis dafür, wenn wir bei Anrufen grundsätzlich bitten, sich zu gedulden, die Nummer zu hinterlassen, unter der Sie erreichbar sind bzw. zu einem späteren Zeitpunkt (meist am nächsten Tag) nochmals zurückzurufen.

Wir können dann in Ruhe nach der Sprechstunde Ihre Unterlagen heraussuchen und mit dem Arzt Ihre Fragen klären.

Sollte während Ihrer Besprechung mit dem Arzt dennoch ein Telefonat durchgestellt werden, handelt es sich hier i.d.R. um einen anderen Arzt oder um einen Notfall.

Gut vorbereitet zum Arzt

Sie wünschen sich von uns eine gute Beratung und eine wirksame Therapie. Damit wir eine gute Arbeit gewährleisten können, bitten wir Sie:

Bereiten auch Sie sich entsprechend vor!

Und bringen Sie bitte folgendes zu Ihrem Arzttermin mit
Allgemeiner Fragebogen
Allergiefragebogen
Fragebogen zur Schlafapnoe-Diagnostik
Fragebogen für Patienten mit Schlafapnoe-Therapie
  • Versichertenkarte
  • Informationen über Vorerkrankungen z.B. Befundberichte von anderen Fachärzten, Krankenhausaufenthalten oder Reha-Aufenthalten über chronische Erkrankungen (Herz, Lunge, Krebserkrankungen, Tuberkulose)
  • Röntgenbilder des Thorax, und den dazugehörigen Arztbericht wenn Sie in der letzten Zeit im Krankenhaus oder in einer anderen Praxis geröntgt worden sind
  • Unterlagen von vorherigen Arztbesuchen (z.B. Röntgenbilder und Befunde auch wenn sie schon länger zurück liegen)
  • Impf- und/oder Röntgenpass
  • Zurückliegende Allergietestungen
  • Liste mit allen aktuell eingenommenen Medikamenten
  • Bereits genommene Medikamente im Zusammenhang mit der aktuellen Krankheit (z.B. Antibiotika - bitte mit Notizen über die Wirksamkeit)
  • Medikamente bzgl. Lungenerkrankungen bitte mitbringen, damit wir die Handhabung überprüfen können
  • Bei Verdacht auf Schlafapnoe-Syndrom bitte falls vorhanden: HNO-Befunde und wenn Sie schon eine nCPAP/BiPAP Therapie haben, schreiben Sie sich bitte Ihren Maskendruck auf und/oder bringen Sie uns die letzten Berichte des Schlaflabors oder zuletzt überprüfenden Arztes mit
  • Wissen über chronische Erkrankungen in der Familie
  • Kalender für eventuell neue Terminabsprachen

Die meisten der von uns benötigten Unterlagen liegen Ihrem Hausarzt vor. Bitte sprechen Sie ihn direkt darauf an. Er wird Ihnen sicher alles Notwendige zur Verfügung stellen. Röntgenbilder erhalten Sie dort ausgehändigt, wo sie gemacht wurden.

Gerne können Sie sich auch unsere Patientenfragebögen schon ausdrucken und zu Hause in Ruhe ausfüllen. Bitte bringen Sie diese dann ausgefüllt zum Termin mit. Bei Fragen, die Sie nicht beantworten können helfen wir Ihnen dann in der Praxis gerne weiter.

Bitten sagen Sie uns bereits bei Terminvereinbarung, um welche Beschwerden es sich bei Ihnen handelt oder welchen Verdacht Ihr Hausarzt geäußert hat. Bitte seien Sie nicht verwundert, wenn wir bereits bei Terminvereinbarung versuchen alles genauer zu hinterfragen. Dies ist keine Neugierde der Mitarbeiterin, denn nur mit diesem Wissen ermöglichen Sie uns eine bessere Planung hinsichtlich der bei Ihnen notwendigen Untersuchungen und eine bessere Zeitplanung.

Bei manchen Untersuchungen sind Maßnahmen notwendig, ohne die diese nicht durchgeführt werden können. Bitte halten Sie sich soweit es Ihnen möglich ist an die Anweisungen unserer Mitarbeiter.

Wir betrachten es als Selbstverständlichkeit, dass Patienten in gepflegtem Zustand zu uns in die Praxis kommen.

Privat- / Kassenpatienten

In der Qualität unserer fachärztlichen Diagnostik machen wir keine Unterschiede zwischen Privatpatienten und Kassenpatienten. Dies ist Teil des Leitbildes unserer Praxis.

Unterschiede kann es im Service geben, wenn es um Termine, Leistungen und Behandlungsmöglichkeiten geht, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen oder budgetiert werden.

Überschreiten wir bei Kassenpatienten die Vorgabe für Patientenzahlen und Medikamente, haften wir mit unserem eigenen Einkommen.

In diesen Fällen haben wir nicht nur umsonst gearbeitet. Die für diese Patienten veranlassten Therapiekosten werden uns darüber hinaus von unserem Honorar abgezogen.

Dies alles führt dazu, dass wir gegen unsere Überzeugung aber aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen werden, Termine und Leistungen bei Kassenpatienten den gesundheitspolitischen Vorgaben anzupassen, die leider der zunehmenden Zahl von Patienten mit Atemwegserkrankungen nicht gebührend Rechnung tragen.